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100 Jahre BRÜCKE  2005 
100 Jahre erste BRÜCKE-Ausstellung  2006 

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DIE LAMPENFABRIK IN DRESDEN-LÖBTAU
Geschichte
Die „Lampenfabrik Karl-Max Seifert“ ist den Kennern der Künstlergruppe „BRÜCKE“ ein Begriff. Am 26. September 1906 begann dort im Mustersaal die erste Dresdner Ausstellung der Künstlervereinigung, zu der im Beginn Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl gehörten.

Eine zweite Ausstellung fand im Dezember 1906/Januar 1907 unter Beteiligung Kandinskys statt.

Der Entwurf für den Mustersaal der Firma Seifert stammt von Wilhelm Kreis, ein für Sachsens Baugeschichte wichtiger Architekt. Erich Heckel, zu jener Zeit Architekturstudent und Mitarbeiter bei Kreis, war als Bauleiter für den Neubau verantwortlich.
Weitere bekannte Werke von Wilhelm Kreis sind das Hygienemuseum, die Augustusbrücke und das Kreiswehrersatzamt in Dresden.
 
Das Gebäude wurde nach 1945 von einer Kältetechnik-Firma genutzt. Die zerstörte große Produktionshalle wurde 1948 als Fertigteilhalle in Holz auf dem alten Grundriss wieder errichtet und steht seit 1992 leer.

Insbesondere der noch vorhandene Mustersaal erhält seine Bedeutung als einzig noch erhaltenes Zeugnis der Austellungstätigkeit der Künstlergruppe „BRÜCKE“ in Dresden und der ersten öffentlichen Ausstellungen, wie auch als Bauwerk des Architekten Wilhelm Kreis. weiter >>
 
 
 
Bild 3, Quellennachweis siehe Impressum
Mustersaal der Lampenfabrik
Karl-Max Seifert, Photographie
der ersten Dresdner
BRÜCKE-Ausstellung 1906
 
 
 
 
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