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| DIE
LAMPENFABRIK IN DRESDEN-LÖBTAU |
| Geschichte |
Die Lampenfabrik Karl-Max Seifert
ist den Kennern der Künstlergruppe BRÜCKE ein
Begriff. Am 26. September 1906 begann dort im Mustersaal die erste
Dresdner Ausstellung der Künstlervereinigung, zu der im Beginn
Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz
Bleyl gehörten.
Eine zweite Ausstellung fand im Dezember 1906/Januar 1907 unter Beteiligung
Kandinskys statt.
Der Entwurf für den Mustersaal der Firma Seifert stammt von Wilhelm
Kreis, ein für Sachsens Baugeschichte wichtiger Architekt. Erich
Heckel, zu jener Zeit Architekturstudent und Mitarbeiter bei Kreis,
war als Bauleiter für den Neubau verantwortlich.
Weitere bekannte Werke von Wilhelm Kreis sind das Hygienemuseum, die
Augustusbrücke und das Kreiswehrersatzamt in Dresden. |
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Das Gebäude wurde nach 1945 von
einer Kältetechnik-Firma genutzt. Die zerstörte große
Produktionshalle wurde 1948 als Fertigteilhalle in Holz auf dem alten
Grundriss wieder errichtet und steht seit 1992 leer.
Insbesondere der noch vorhandene Mustersaal erhält seine Bedeutung
als einzig noch erhaltenes Zeugnis der Austellungstätigkeit der
Künstlergruppe BRÜCKE in Dresden und der ersten
öffentlichen Ausstellungen, wie auch als Bauwerk des Architekten
Wilhelm Kreis. weiter >> |
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Mustersaal
der Lampenfabrik
Karl-Max Seifert, Photographie
der ersten Dresdner
BRÜCKE-Ausstellung 1906 |
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